Chronische Wunden und ihre Versorgung

 

Verletzungen der Haut, die auch nach einem längeren Zeitraum nicht abheilen, können nicht nur zu einer körperlichen, sondern auch zu einer psychischen Belastung werden. Die Definition chronischer Wunden, wie diese entstehen und warum die Versorgung dieser so wichtig ist, erklären hier unsere Wundexperten:

 

 

Was sind chronische Wunden?

 

Im Gegensatz zu akuten Gewebeverletzungen sind chronische Wunden auch nach 21 Tagen nicht verheilt. Als eindeutig chronisch werden Wunden bezeichnet, die innerhalb von 8 bis 12 Wochen bei stetiger Therapie keine oder nur sehr geringe Heilungstendezen zeigen.

Ursachen können Vorerkrankungen, Durchblutungsstörungen oder eine schlechte Versorgung der oberen Hautschicht sein. Typische Beispiele sind der Diabetische Fuß und Wundliege- (Dekubitus) oder Unterschenkelgeschwüre (Ulcus cruris). Doch auch eine akute Wunde, die nicht fachgerecht behandelt wurde, kann sich zu einer chronischen entwickeln.
 

Morderne und fachgerechte Wundversorgung ist für den Heilungsverlauf unumgänglich.

Heilung von chronischen Wunden

 

Egal, wo die Ursache der fehlenden Regeneration liegt: Um die Möglichkeit einer Heilung herzustellen, muss zunächst Ursachenforschung betrieben werden.

 

Störfaktoren, die die Erholung der Haut negativ beeinflussen können, sind unter anderem Grunderkrankungen wie Diabetes, Rauchen, hohes Alter, Mangelernährung, Stress, Medikamente, Bewegungsmangel oder psychosomatische Aspekte. Liegen einer oder mehrere dieser Faktoren vor, können die drei Wundheilungsphasen nicht einwandfrei ablaufen:

 

1. Reinigungs- oder Exsudationsphase:

Hierbei treten Blut und Plasma aus den verletzten Gefäßen und füllen die Wundspalte. Dadurch wird die Blutgerinnung aktiviert und die Wunde mit Fibrin verklebt. Die Wundreinigung beginnt und es bildet sich ein Wundödem.

 

2. Granulations- oder Proliferationsphase:

In dieser Phase entsteht neues Gewebe und Kollagen, das diesem Festigkeit und Elastizität gibt. Granulationsgewebe füllt den Wunddefekt aus und die Sekretion nimmt langsam ab.

 

3. Epithelisierungsphase:

Zellteilung und -wanderung unterstützen das Schließen der Wundspalte. Das Gewebewasser reduziert sich und Kollagenfasern werden verstärkt gebildet, damit sich diese bündelförmig vernetzen. Wenn diese ausreifen, entsteht Narbengewebe.

 

Die drei Phasen der Wundheilung


Behandlung von chronischen Wunden


Ist eine Heilung nicht möglich, ist das Ziel unserer Wundexperten, durch modernste Erkenntnisse der Wundbehandlung bei Ihnen Schmerzen zu lindern und eine zufriedenstellende Lebensqualität zu ermöglichen. Die Dunkelziffer ist bei Betroffenen von chronischen Wunden vergleichsweise hoch. Zögern Sie bitte nicht. Der Weg zum Hausarzt ist der erste Schritt zur Besserung.

 

Nachdem der Arzt sein Einverständnis gibt, erstellen wir  eine Wundanamnese und dokumentieren den aktuellen Zustand. Anschließend wird ein individueller Therapieplan erarbeitet, der gemeinsam mit Ihnen, dem Hausarzt, Angehörigen und Pflegekräften erstellt wird. In diesem Prozess werden auch die passenden Hilfsmittel und Produkte für Sie ausgewählt, die zur Steigerung der Lebensqualität beitragen. Unsere Wundexperten erklären Ihnen Schritt für Schritt die Versorgungsmaßnahmen, überprüfen regelmäßig den Verlauf der Therapie und passen diesen gegebenenfalls auf neue Bedürfnisse an. Besonders wichtig ist in diesem Fall der stetige Informationsaustausch zwischen Ärzten, Pflegekräften und in erster Linie mit Ihnen selbst.

 

Wir unterstützen Sie in dieser Lebenslage mit Einfühlungsvermögen und Kompetenz.

 

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